25. Januar 2026
„Unter Jahreswende oder Jahreswechsel versteht man im Allgemeinen den Zeitraum einiger Tage, in dem ein Kalenderjahr zu Ende geht und ein neues Jahr beginnt. Es ist der Übergang von einem Jahr zum nächsten. Im engeren Sinn ist es der Zeitpunkt selbst, an dem die Datumsgrenze zwischen zwei Jahren überschritten wird, also Mitternacht zwischen dem letzten Tag des vergangenen und dem ersten Tag des neuen Jahres.“ So nüchtern klingt es, wenn man bei Wikipedia nachschaut. Und doch bedeutet dieses Datum für die meisten Menschen so viel mehr! Viele blicken zurück auf das, was war, ziehen Bilanz, fassen gute Vorsätze! So mancher fragt sich: Was möchte ich im neuen Jahr erreichen, wie möchte ich mich entfalten? Was erwarte ich und was wird von mir erwartet? In Gesprächen, auf kreative Weise, in persönlicher Reflexion und in Stille wurden die unterschiedlichsten Impulse zu genau diesen Themen „lebendig“. Sr. Martina und Sr. Pernela begleiteten die 24 engagierten Teilnehmenden des Silvesterwochenendes liebevoll und professionell, niemand wurde mit seinen Fragen und Gedanken allein gelassen. Da war zunächst der Blick in die Natur, dargestellt im Kurzfilm „Von der Raupe zum Schmetterling“, in dem deutlich wurde, das Altes gehen muss, um neuem Wachsen Raum zu geben. Die biblische Perikope: „Der 12jährige Jesus im Tempel“ sowie der Film „Vitus“ zeigten auf ganz unterschiedliche und sehr eindrucksvolle Weise, was es bedeutet, sich von den Erwartungen anderer zu lösen, seine eigenen Entfaltungsmöglichkeiten zu erkennen und diesen zu folgen. Im persönlichen Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres hatten die Teilnehmenden dann die Möglichkeit, sich ganz bewusst ihr Geworden sein, ihre „Falten“, die das Leben eingräbt, anzuschauen! Auch die Lachfalten, das Frohmachende, die Erfolge und schönen Ereignisse wurden in der Jahresschlussandacht dankbar vor Gott gebracht. Die im Gottesdienst gewählte Erzählung der „Salbung Jesu durch eine Sünderin“ (Lukas 7, 36 - 50) veranschaulichte noch einmal auf ganz eigene Art, dass die Erwartungen anderer nicht Maßstab sein müssen für das eigene Tun: Die Sünderin wäscht Jesus die Füße und salbt ihm die Haare. Die Art und Weise, wie sie das tut, ist für damalige Verhältnisse sehr ungehörig. Doch Jesus erkennt ihre Liebe, vergibt ihre Sünden und verhilft ihr so zu einem ganz neuen Sinn im Leben. Zum Abschluss des Wochenendes erlebten die Teilnehmenden wie schon im letzten Jahr die Eucharistiefeier am Neujahrsmorgen im Bamberger Dom. Natürlich kam während des Wochenendes das leibliche Wohl nicht zu kurz, die Klosterküche gab ihr Bestes, um die Gäste zu verwöhnen. Und auch für einen Spaziergang oder ein privates Gespräch blieb noch genügend Zeit! Wenn Sie nun Lust bekommen haben und auch einmal dabei sein möchten, wenn im Kloster ein neues Jahr beginnt, dann melden Sie sich doch an! Wir freuen uns, wenn wir Sie das nächste Mal bei uns begrüßen dürfen! Liebe Grüße aus dem Montanahaus & ein gutes neues Jahr für Sie!